Ganzheitliche & interdisziplinäre Kieferorthopädie
Ein ganzheitlicher sowie interdisziplinärer Ansatz in der Kieferorthopädie basiert auf der Zusammenarbeit von:
Zahnärzten
Kinderärzten
Logopäden
Hals-Nasen-Ohren-Ärzten
Orthopäden
Osteopathen
Manualmediziner
Physiotherapeuten
Den Körper im Blick
In unserer Praxis spielt die ganzheitliche und interdisziplinäre Kieferorthopädie eine wichtige Rolle. Dabei betrachten wir Zahn- und Kieferfehlstellungen im ganzkörperlichen Zusammenhang, denn auch darin sehen wir eine wichtige Bedeutung für ein dauerhaft optimales Behandlungsergebnis.
Wichtige Fehlentwicklungen des Kiefers und der Zähne, die durch falsche Angewohnheiten entstehen bzw. begünstigt werden können, können wir so früh diagnostizieren. Schlechte Gewohnheiten wie das Daumenlutschen, das Lippenbeißen oder Schluckstörungen.
Entwickelt wurde dieses ganzheitliche und interdisziplinäre Konzept zwischen Kieferorthopädie und Osteopathie von Dr. Epple und Dr. Rondeck. Mehr Infos unter www.muenchner-konzept.de.
In Zusammenarbeit mit unserem Netzwerk bieten wir Ihnen in unserer Praxis eine ganzheitliche und interdisziplinäre kieferorthopädische Behandlung. Sprechen Sie uns für mehr Informationen gerne darauf an.
Häufige Fragen zur ganzheitlichen und interdisziplinären Kieferorthopädie
Was bedeutet „ganzheitliche Kieferorthopädie“?
Bei der ganzheitlichen Kieferorthopädie betrachten wir Zähne und Kiefer nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit dem gesamten Körper. Fehlstellungen können zum Beispiel mit Haltung, Muskulatur, Atmung oder Gewohnheiten wie Daumenlutschen zusammenhängen. Ziel ist es, nicht nur die Zahnstellung zu korrigieren, sondern auch zugrunde liegende Ursachen zu erkennen und in ein Gesamtkonzept einzubinden, damit das Ergebnis langfristig stabil bleibt.
Was bedeutet „interdisziplinäre“ Behandlung in Ihrer Praxis konkret?
Interdisziplinär heißt, dass wir bei Bedarf eng mit anderen Fachrichtungen zusammenarbeiten – etwa mit Zahnärzten, Kinderärzten, Logopäden, HNO-Ärzten, Orthopäden, Osteopathen, Manualmedizinern oder Physiotherapeuten. So können wir zum Beispiel Atmungs- oder Schluckstörungen, Haltungsschwächen oder muskuläre Verspannungen in die Behandlung einbeziehen. Durch diese Zusammenarbeit lassen sich komplexe Beschwerden besser verstehen und gezielter behandeln.
Für welche Patienten ist eine ganzheitliche Kieferorthopädie besonders sinnvoll?
Ein ganzheitlicher Ansatz ist vor allem dann hilfreich, wenn neben Zahn- oder Kieferfehlstellungen weitere Symptome auftreten – etwa Kopf- oder Nackenschmerzen, Kiefergelenksbeschwerden, Mundatmung, Schlafprobleme, auffällige Haltung oder ausgeprägte Habits wie Daumenlutschen. Auch bei Kindern mit Sprach- oder Schluckstörungen sowie bei erwachsenen Patienten mit stressbedingtem Knirschen kann die Einbindung anderer Fachdisziplinen sehr wichtig sein. Wir entscheiden mit Ihnen gemeinsam, ob ein erweitertes Konzept sinnvoll ist.
Was hat es mit dem „Münchner Konzept“ auf sich?
Das in Ihrer Praxis angewandte ganzheitliche Konzept wurde in Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopädie und Osteopathie entwickelt, unter anderem von Dr. Epple und Dr. Rondeck. Es legt besonderen Wert auf die Wechselwirkungen zwischen Kiefer, Wirbelsäule, Muskulatur und Körperhaltung und nutzt diese Erkenntnisse, um Behandlungspläne abzustimmen. Dadurch können kieferorthopädische Maßnahmen und osteopathische bzw. physiotherapeutische Behandlungen gezielt aufeinander abgestimmt werden.
Wie läuft eine ganzheitliche Behandlung in Ihrer Praxis ab?
Zunächst führen wir ein ausführliches Gespräch über Beschwerden, Vorerkrankungen und Auffälligkeiten wie z. B. Mundatmung, Fehlhaltungen oder Kiefergelenksbeschwerden. Anschließend untersuchen wir Zähne, Kiefer, Muskulatur und – soweit relevant – Haltung und Funktion (z. B. Atmung, Schlucken, Sprache). Je nach Befund empfehlen wir neben der kieferorthopädischen Behandlung gezielt weitere Bausteine, zum Beispiel logopädische Therapie, Physiotherapie oder osteopathische Behandlungen, und stimmen diese mit unseren Netzwerkpartnern ab.
Brauche ich eine Überweisung zu Logopädie, Physiotherapie oder Osteopathie?
Ob eine Überweisung sinnvoll ist, entscheidet sich nach der Untersuchung und der gemeinsamen Behandlungsplanung. Bei gesetzlich Versicherten werden bestimmte Leistungen wie Logopädie oder Physiotherapie vom Haus- oder Facharzt verordnet, während osteopathische Behandlungen häufig privat oder über Zusatzversicherungen abgerechnet werden. Wir besprechen mit Ihnen, welche Fachrichtung im Einzelfall sinnvoll ist und welche Schritte nötig sind, damit alle Beteiligten gut zusammenarbeiten können.
Sind ganzheitliche und interdisziplinäre Behandlungen teurer?
Viele diagnostische Schritte und kieferorthopädische Maßnahmen werden – je nach Ausgangsbefund – von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen. Zusätzliche Leistungen wie bestimmte Funktionsanalysen, osteopathische Behandlungen oder ergänzende Therapien können jedoch ganz oder teilweise Privatleistungen sein. Wichtig ist uns eine transparente Planung: Sie erhalten einen klaren Überblick über die empfohlenen Bausteine, mögliche Erstattungen und eventuelle Eigenleistungen, bevor wir mit der Behandlung beginnen.










